Die Gnomen sind mir in besonderer Weise ans Herz gewachsen. In ihrem Witz und ihrer Tiefe sind sie für mich überraschender Ausdruck junggebliebener Ideen! Ähnliches trifft zu auf die Fünf-Sinne-Bilder, die in origineller Weise über das Malerische hinausgehen als geradezu listige Verkünder der eigenen Philosophie. Zentral für mich bleiben auch meines Vaters Landschaften; vor allem seine Winterbilder bestechen in ihrer Ausstrahlung und verführen mich und andere Liebhaber seiner Kunst geradezu zum Meditieren.

Dieser dynamische, rebellisch, vorurteilskräftige, Skeptiker wurde weise, liebevoll und gütig mit Worten und Berührungen. In den letzten Jahren war er sehr hinfällig geworden. Alles ging langsamer und alles brauchte enorm viel Kraft und Energien ihm gerecht zu werden. Einen Monat vor seinem Abschied nahm er mir beim Autofahren die Hand und drückte diese ganz fest: "Was würde ich auch ohne Dich machen? Ja was würdest Du machen? Ich würde an meiner eigenen Beerdigung alleine neben meinem Sarg gehen”. Wir lachten und stellten uns dies förmlich vor.

Der Sensemann kam schneller und er musste nicht alleine neben seinem Sarg gehen, viele liebe Menschen kamen ihm die letzte Ehre zu erweisen. "
-bl-

Durch einige Schicksalsschläge und Abschiede von sehr engen Freunden gab er mit 80 Jahren sein Treuhandbüro am Münsterberg auf. Seine Kraft und Energie haben stetig abgenommen und es war ihm allmählich nicht mehr möglich, seine Gedanken und Emotionen auf Papier und Leinwand festzulegen.
Der Tod zum Künstler
Der Tod zum König
Der Tod zum General
Der Tod zum Clown
Der Tod zum Liebespaar
Der Tod zum Kinde
In mine Liebesbezügige hän ihr nit könne schwelge.
Mini Gfühl liige in de Farbe und in de Helge.
Läbet wiiter ohni mi und oni Sorge,
denn dangg I Eych und by nie gstorbe.